Wohin geht die Reise?



Die konkrete Kraft eines Regionalmarketings. 

Reisen innerhalb des Landes sind schon immer beliebt und wurden dank der Corona-Pandemie noch beliebter. Das Image des Regionaltourismus hat sich stark gewandelt: Roch „Heimaturlaub“ einst muffig nach Balkonien, Spießigkeit, Kegelklubs und Socken in Sandalen, so hat gekonntes Stadt- und Regionalmarketing viele Orte in attraktive Destinationen verwandelt.

Das Erfolgsrezept hierzu:  

  • ein ganzheitliches, barrierefreies und besucherorientiertes Konzept als Basis
  • ein vielfältiges, ansprechendes kulturelles Angebot
  • unterstützt durch den Einsatz authentischer Bildwelten
  • Sichtbarmachen von „echten“ Erlebnissen 

Dabei wird es immer wichtiger, diese Angebotsvielfalt besonders online schmackhaft zu machen. Neben der selbstverständlichen Webpräsenz zählen dazu besonders interaktive Angebote, z. B. 360°-Touren, Videos und Animationen. Auch nutzerfreundliche Apps, einfache Buchungs- und Zahlungsmöglichkeiten sowie Social Media und Community Management gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Zu den Grundbausteinen des Markenaufbaus, der visuellen Identität und Kommunikation, gesellen sich immer neue Faktoren abseits des klassischen Abverkaufs: z. B. authentische und interaktive Content-Kreation mit echtem Mehrwert sowie Sichtbarkeit und Erreichbarkeit im Omnichannel.
 

Klasse statt Masse: Die individuelle Chance. 

Was regionale Tourismusanbieter von den Nachteilen des bisher üblichen Massentourismus lernen können: Monotone, typische Erfahrungen wie das Massensonnenbaden am Strand oder Völlerei am Buffet müssen durch neue, nachhaltigere Eindrücke ersetzt werden.

Regionale Destinationen müssen neu erlebbar gemacht werden. Hierbei werden Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards eine wichtige Rolle spielen – Premiumangebote können dem neuen Leistungsversprechen zusätzlich noch die Krone aufsetzen.

So kann zum Beispiel ein neuer Zugang zu alten Traditionen, zur Herkunft oder zu Sagen ein reizvolles Angebot initiieren, die regionaltypische Kultur kennenzulernen und wertzuschätzen.

Den Bedürfnissen der „neuen Kunden“ gerecht zu werden, wird zukünftig eine wichtige Herausforderung sein. Im Vorteil sind sogar kleine, familiäre Betriebe, wie beispielsweise die Winzerfamilien an der Mosel. Durch eine individuellere Ansprache ihrer Kunden punkten sie zudem mit Authentizität, Sympathie und Verlässlichkeit und können den Urlaubern dadurch zu willkommenen Gastgebern werden.

Dem Wunsch nach mehr Transparenz und Fairness kann schon durch den direkten persönlichen Kontakt entsprochen werden, denn meist sind keine Reisevermittler im Regionaltourismus involviert.
 

Den Trend zur Rückbesinnung auf Heimaturlaub aufgreifen

Um den Trend der Rückbesinnung auf Heimaturlaub und Achtsamkeit aufzugreifen, müssen die Anbieter allerdings tief in die konzeptionelle Arbeit einsteigen, dabei Bewährtes auf den Prüfstand stellen und ständig nach neuen Qualitäten ihrer Angebote und kundenorientierten Services Ausschau halten.

Wie entscheidet der Kunde? Plant er spontan, oder plant er schon lange im Voraus? Liebt er Bekanntes, oder will er unentdeckte Gefilde erkunden? Mit dieser Art von Fragestellungen und den daraus zu entwickelnden, kundenzentrierten Konzepten sind Marketingfachleute wie unsere Touristikexperten von markenkarma wohl vertraut.

Auch die Qualität der Kommunikation mit den Reisenden wird nach wie vor ein extrem wichtiges Kriterium bleiben. Besonders zu schätzen weiß der Kunde, wenn er seinen Urlaub möglichst frei, selbstbestimmt und autark gestalten kann – eben nur mit dem nötigen hilfreichen Support der Gastgeber.

„Weniger ist mehr“ gilt auch bei den Auswahlmöglichkeiten: Ein übersichtlich gestaltetes und liebevoll zusammengestelltes Portfolio hilft dem potenziellen Urlauber, einfacher und damit schneller zu entscheiden. Entspannung schon beim Buchen statt der Qual der Wahl in einem überfordernden Labyrinth an Möglichkeiten. Kurze Wege und Naherholung garantieren ebenso den direkteren Einstieg in den Urlaub und damit in die wohlverdiente Entspannung.

Wenn Sie tiefer in das Thema einstiegen möchten, freut sich unser Vorstand Bernd Neisen auf einen regen Austausch und ein spannendes Kennenlernen.


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über den autor

Bernd Neisen ist Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter der markenmut AG. Er verantwortet strategische Konzeptionen und Markenentwicklungen in den Bereichen B2C und B2B. Darüber hinaus hat er das Segment „Employer Branding“ als weitere Kernkompetenz der Agentur entwickelt.


Kontaktdaten, CV und ein Foto des Autors zum Download unter www.markenmut.de/bne

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